Willkommen in Gonaives, Haiti

Kochen, Bügeln, das Licht anschalten, am Computer arbeiten: Viele alltägliche Dinge funktionieren mit Strom. Doch in Haiti ist Strom häufig nicht zuverlässig verfügbar – meistens dann nicht, wenn er besonders dringend gebraucht wird. Schon eine kleine Photovoltaikanlage kann deshalb dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern.  Genau aus diesem Grund wünscht sich das Kinderdorf der Lebensmission Haiti schon lange „Strom von eigenen Dächern“.

PFALZSOLAR möchte dazu beitragen, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht. Deshalb haben wir das Team der Lebensmission mit der Bereitstellung von Solarmodulen unterstützt und auch bei der Planung und Umsetzung der Anlage beraten. Knapp zwei Jahre dauerte es, bis die Planungen und Vorbereitungen für das Projekt abgeschlossen waren. Der Hauptgrund für diese lange Vorlaufzeit: In Haiti ticken die Uhren etwas anders und vieles, was hier in Deutschland selbstverständlich erscheint, ist dort langwierig und mühselig – etwa die Verzollung des Containers mit den Solarmodulen und Komponenten.

Dass der Wunsch des Kinderdorfs jetzt endlich in Erfüllung geht, ist vor allem den engagierten Beteiligten zu verdanken: Ein Team aus drei ehrenamtlichen Architekten und Elektro-Experten (Johannes Haerle, Kurt Lauck und Manfred Zapp) hat nicht nur die Planung von Deutschland aus koordiniert sondern ist Anfang Mai 2017 nach Haiti gereist, um vor Ort die Montage und Installation zu betreuen. Im Kinderdorf selbst hat Dieufort Wittmer, Bauingenieur aus Landau in der Pfalz, der mit seiner Familie seit 2010 in Gonaives, Haiti, lebt, das Projekt vorangetrieben und sich den vielen „landestypischen Hürden“ gestellt.

Kochen, Bügeln, das Licht anschalten, am Computer arbeiten: Viele alltägliche Dinge funktionieren mit Strom. Doch in Haiti ist Strom häufig nicht zuverlässig verfügbar – meistens dann nicht, wenn er besonders dringend gebraucht wird. Schon eine kleine Photovoltaikanlage kann deshalb dazu beitragen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern.  Genau aus diesem Grund wünscht sich das Kinderdorf der Lebensmission Haiti schon lange „Strom von eigenen Dächern“.

PFALZSOLAR möchte dazu beitragen, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht. Deshalb haben wir das Team der Lebensmission mit der Bereitstellung von Solarmodulen unterstützt und auch bei der Planung und Umsetzung der Anlage beraten. Knapp zwei Jahre dauerte es, bis die Planungen und Vorbereitungen für das Projekt abgeschlossen waren. Der Hauptgrund für diese lange Vorlaufzeit: In Haiti ticken die Uhren etwas anders und vieles, was hier in Deutschland selbstverständlich erscheint, ist dort langwierig und mühselig – etwa die Verzollung des Containers mit den Solarmodulen und Komponenten.

Dass der Wunsch des Kinderdorfs jetzt endlich in Erfüllung geht, ist vor allem den engagierten Beteiligten zu verdanken: Ein Team aus drei ehrenamtlichen Architekten und Elektro-Experten (Johannes Haerle, Kurt Lauck und Manfred Zapp) hat nicht nur die Planung von Deutschland aus koordiniert sondern ist Anfang Mai 2017 nach Haiti gereist, um vor Ort die Montage und Installation zu betreuen. Im Kinderdorf selbst hat Dieufort Wittmer, Bauingenieur aus Landau in der Pfalz, der mit seiner Familie seit 2010 in Gonaives, Haiti, lebt, das Projekt vorangetrieben und sich den vielen „landestypischen Hürden“ gestellt.

Eine PV-Anlage für das Kinderdorf…

Es geht los:

Anfang März 2017 gehen unsere 60 Solarmodule zusammen mit vielen weiteren Komponenten, die für den Bau benötigt werden, auf Reisen.Gut verpackt in einem Container sind die Komponenten rund einen Monat mit dem Schiff unterwegs, bevor sie im Hafen von Cap Haitien, Haiti ankommen. Weitere vier Wochen Verhandlungen mit dem lokalen Zoll sind nötig, um an den Container zu kommen. Dann endlich dürfen sich die Materialien für die PV-Anlagen von Cap Haitien auf den Weg nach Gonaives, zum Kinderdorf machen. Ein steiniger Weg, im wahrsten Sinne des Wortes: Ein Großteil der Strecke muss der LKW über holprige Schotterpisten zurücklegen. Trotzdem kommen die Module und die übrigen Waren unbeschädigt an. Bei der Ankunft im Kinderdorf packen alle beim Entladen des LKWs mit an.

Es geht los:

Anfang März 2017 gehen unsere 60 Solarmodule zusammen mit vielen weiteren Komponenten, die für den Bau benötigt werden, auf Reisen. Gut verpackt in einem Container sind die Komponenten rund einen Monat mit dem Schiff unterwegs, bevor sie im Hafen von Cap Haitien, Haiti ankommen. Weitere vier Wochen Verhandlungen mit dem lokalen Zoll sind nötig, um an den Container zu kommen. Dann endlich dürfen sich die Materialien für die PV-Anlagen von Cap Haitien auf den Weg nach Gonaives, zum Kinderdorf machen. Ein steiniger Weg, im wahrsten Sinne des Wortes: Ein Großteil der Strecke muss der LKW über holprige Schotterpisten zurücklegen. Trotzdem kommen die Module und die übrigen Waren unbeschädigt an. Bei der Ankunft im Kinderdorf packen alle beim Entladen des LKWs mit an.

Baubeginn:

Das deutsche, ehrenamtliche Montageteam, bestehend aus der Architekt Johannes Haerle sowie den beiden Elektro-Experten Kurt Lauck und Manfred Zapp aus der Pfalz, macht sich Anfang Mai auf den Weg nach Haiti und legt direkt nach der Ankunft mit den Bauvorbereitungen los: Material sichten, Arbeiter vor Ort einweisen, Gerüst stellen, Kabelgräben ziehen… Es gibt viel zu tun und dafür haben sich die Männer zwei Wochen Zeit genommen. Danach geht ihr Flug zurück nach Deutschland.

Fragen, die sich hierzulande gar nicht erst stellen, werden in Haiti pragmatisch gelöst: So finden beispielsweise die Batterien, die den Strom vom Dach des Kinderdorfs zwischenspeichen sollen, kurzerhand ihren Platz in einem kleinen, gedämmten und klimatisierten Raum – nur so kann ihre Lebensdauer verlängert werden. Andernfalls wären die kleinen Speicher bei 38 Grad Außentemperatur in vielen Nächten schon nach kurzer Zeit unbrauchbar.

Baubeginn:

Das deutsche, ehrenamtliche Montageteam, bestehend aus der Architekt Johannes Haerle sowie den beiden Elektro-Experten Kurt Lauck und Manfred Zapp aus der Pfalz, macht sich Anfang Mai auf den Weg nach Haiti und legt direkt nach der Ankunft mit den Bauvorbereitungen los: Material sichten, Arbeiter vor Ort einweisen, Gerüst stellen, Kabelgräben ziehen… Es gibt viel zu tun und dafür haben sich die Männer zwei Wochen Zeit genommen. Danach geht ihr Flug zurück nach Deutschland.

Fragen, die sich hierzulande gar nicht erst stellen, werden in Haiti pragmatisch gelöst: So finden beispielsweise die Batterien, die den Strom vom Dach des Kinderdorfs zwischenspeichen sollen, kurzerhand ihren Platz in einem kleinen, gedämmten und klimatisierten Raum – nur so kann ihre Lebensdauer verlängert werden. Andernfalls wären die kleinen Speicher bei 38 Grad Außentemperatur in vielen Nächten schon nach kurzer Zeit unbrauchbar.

Wenige Tage später…

… ist die Montage der 45 Solarmodule weitgehend abgeschlossen. Dabei hat das ehrenamtliche Team aus Deutschland auch gleich noch die haitianischen Techniker Wilby und Franz „angelernt“, so dass sie künftig Reparatur- und Instandsetzungsmaßnahmen durchführen können. Nachdem die Module nun auf dem Dach des Gemeinschaftsgebäudes im Kinderdorf verlegt sind, geht es jetzt an die letzten Installationsarbeiten: Anders als bei uns in Deutschland wird die PV-Anlage nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen – schließlich sind die Störanfälligkeit und Instabilität des öffentlichen Netzes ein Hauptgrund für den Bau der PV-Anlage. Statt dessen soll das kleine Sonnenkraftwerk das Kinderdorf als sogenannte „Inselanlage“ direkt versorgen.

Die übrigen 15, weitgereisten Solarmodule sollen schon in Kürze für eine zweite, kleine Anlage zum Einsatz kommen.

Wenige Tage später…

… ist die Montage der 45 Solarmodule weitgehend abgeschlossen. Dabei hat das ehrenamtliche Team aus Deutschland auch gleich noch die haitianischen Techniker Wilby und Franz „angelernt“, so dass sie künftig Reparatur- und Instandsetzungsmaßnahmen durchführen können. Nachdem die Module nun auf dem Dach des Gemeinschaftsgebäudes im Kinderdorf verlegt sind, geht es jetzt an die letzten Installationsarbeiten: Anders als bei uns in Deutschland wird die PV-Anlage nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen – schließlich sind die Störanfälligkeit und Instabilität des öffentlichen Netzes ein Hauptgrund für den Bau der PV-Anlage. Statt dessen soll das kleine Sonnenkraftwerk das Kinderdorf als sogenannte „Inselanlage“ direkt versorgen.

Die übrigen 15, weitgereisten Solarmodule haben auch ihren Platz gefunden: Sie wurden in ein weiteres Kinderdorf in Haiti transportiert und dort auf einem der zentralen Gebäude installiert.

15.000 Kilowattstunden Sonnenstrom…

Rund 15.000 Kilowattstunden Sonnenstrom produziert die 11,5 kWp starke Photovoltaikanlage im Kinderdorf der Lebensmission in Gonaives Haiti. In Deutschland würde das ausreichen, um gerade mal vier durchschnittliche Haushalte mit Strom zu versorgen. Im Kinderdorf reicht der Strom für deutlich mehr Personen: Lampen, Radios, Kühlschränke, WLAN, Computer & Handys, Elektroherde, Bügeleisen, Klimaanlagen… All diese Geräte können ab sofort im Kinderdorf mit Sonnenstrom betrieben werden – Dank Batteriespeicher auch in der Nacht.

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Wir sind zertifiziert: Qualitätsmanagement ISO 9001, Umweltmanagement ISO 14001, Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement OHSAS 18001