FÜR EIN ERFOLGREICHES SOLARPACHTMODELL BRAUCHT ES EINEN ANSPRECHPARTNER VOR ORT

Ludwigshafen , 22.08.16
Dominic Lauer, Leiter Privat- und Geschäftskundenvertrieb bei PFALZSOLAR
Dominic Lauer, Leiter Privat- und Geschäftskundenvertrieb bei PFALZSOLAR, erläutert im Kurzinterview mit energate, welche Faktoren für den Erfolg eines Solarpachtmodells entscheidend sind. Die Fragen stellte Michaela Tix, energate-Redaktion Essen. 
energate: Herr Lauer, Der Bensheimer Versorger GGEW ist Ihr erster Kunde für das von Ihnen entwickelte Solarpachtmodell. Wie geht es weiter?
Lauer: Wir sind zurzeit in Gesprächen mit weiteren Versorgern, konzentrieren uns aber ausschließlich auf solche Partner, die in unserem Vertriebsgebiet liegen. Ein Grund dafür ist, dass wir alle Leistungen im Zusammenhang mit der Planung, dem Bau und dem anschließenden Betrieb der Solaranlagen selbst erbringen, um eine bestmögliche Qualität während des kompletten Wertschöpfungsprozesses sicherzustellen. Ein weiterer Grund ist unser Serviceverständnis: Wir sind davon überzeugt, dass es für ein solches Projekt einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort braucht, der sich mit den individuellen Anforderungen des Versorgers und dessen Kunden auseinandersetzt – statt ihm lediglich hochstandardisierte Online-Lösungen und Prozesse anzubieten. Wir werden dieses Modell nur mit einigen wenigen, ausgewählten Partnern umsetzen – das ermöglicht es uns, auf die individuellen Anforderungen und Wünsche einzugehen.
energate: Wie aufwendig war es für Pfalzsolar, solch ein Konzept zu entwickeln und mit wem arbeiten Sie dafür zusammen?
Lauer: Die Entwicklung einer solchen Whitelabel-Vertriebslösung ergibt sich aus unserem Kerngeschäft, das Planung, Bau und Betrieb privater Fotovoltaikanlagen umfasst. Wir verfügen über etablierte Strukturen, Berechnungsgrundlagen und einen erfahrenen Partner für die Online-Umsetzung. Nach unserer Einschätzung spielen für den Erfolg des Projekts unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Zum einen der Faktor Wirtschaftlichkeit – aus Sicht des jeweiligen Stadtwerks und natürlich aus Sicht des Endkunden. Zum anderen gilt es, den Vertriebsprozess so auf den Projektpartner abzustimmen, dass er für alle Seiten einfach, transparent und nachvollziehbar ist. Gleichzeitig muss der Prozess für das Stadtwerk selbst mit einem möglichst geringen Aufwand verbunden sein. Und schließlich spielt auch das Design des Online-Portals eine wichtige Rolle. Mit diesem und der Programmierung des Pachtrechners haben wir eine externe Agentur beauftragt, mit der wir bereits andere Projekte erfolgreich umgesetzt haben.
energate: Beim Verkauf oder Verpachtung von Solaranlagen an Endkunden gibt es bereits mehrere Dienstleister. Was unterscheidet Sie von den Wettbewerbern?
Lauer: Letztlich muss nicht nur ein passgenauer Vertrieb sichergestellt werden, sondern vor allem auch eine optimale Abwicklung der einzelnen Aufträge. Nur so lässt sich eine höchstmögliche Endkundenzufriedenheit erreichen. Genau das ist es, was uns von unseren Wettbewerbern unterscheidet. Als Unternehmen der Pfalzwerke-Gruppe begegnen wir Energieversorgern auf Augenhöhe. Was uns außerdem unterscheidet, ist unser hohes Maß an Flexibilität. Statt standardisierter Paketlösungen für den Endkunden anzubieten, sind wir in der Lage, jedes Dach bestmöglich für alle Beteiligten zu nutzen.


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