Bei PFALZSOLAR fiel der Startschuss zum Bau eines weiteren Projekts: Der Solarpark „Deponie Ellerstadt“ im Landkreis Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz, ist bereits der zweite, den die Pfalzwerke-Tochter zum Jahresende auf einer ehemaligen Deponie errichtet. Während die Arbeiten am Solarpark Brandholz im Hochtaunuskreis (1,2 MW) bereits in vollem Gange sind, geht es in Ellerstadt gerade erst los. Mehr als 6.000 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von rund 1,7 MW werden die Monteure vor Ort in den kommenden Wochen installieren. Die Fertigstellung des Projekts ist für Anfang 2017 geplant.

„Der Solarpark Ellerstadt ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich Natur- und Umweltschutz optimal vereinen lassen“, sagt Thomas Kercher, Geschäftsführer der PFALZSOLAR. Zugleich habe insbesondere der Natur- und Artenschutz die Projektentwicklung immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. „Doch dank der sehr guten Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Ellerstadt, der Verbandsgemeinde Wachenheim, der Struktur und Genehmigungsdirektion Süd und dem zuständigen Abfallwirtschafsbetrieb konnten wir alle Herausforderungen auf dem Weg zur Baugenehmigung erfolgreich meistern. Wir freuen uns, dass die Bauarbeiten nun starten“, so Kercher.

Das Projekt in Ellerstadt fällt nicht unter die Freiflächenanlagenausschreibungsverordnung (FFAV), sondern erhält die im EEG 2014 (Erneuerbare-Energien-Gesetz) geregelte Einspeisevergütung in Höhe von 8,91 Cent pro Kilowattstunde für 20 Jahre zuzüglich des Inbetriebnahmejahres. „Für Investoren, die Wert auf eine dauerhafte Rentabilität ihrer Investition legen, ist Photovoltaik zu den aktuellen Marktbedingungen nach wie vor sehr attraktiv“, betont Kercher.

Dass Turn Key Projekte in Deutschland wirtschaftlich darstellbar sind, belegen auch die weiteren Aktivitäten von PFALZSOLAR: Neben der beiden PV-Kraftwerke auf den Deponien in Brandholz und Ellerstadt realisiert das Unternehmen zur Zeit einen weiteren Solarpark in Schiersfeld (7,7 MW) und errichtet parallel eine 1,7 MW große PV-Anlage auf Dachflächen des Baustoffherstellers Opterra in der Nähe von Karlsruhe.