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Meistgestellte Fragen

Unsere Solarprofis nehmen sich Zeit für Ihre Frage.

1. VOR DEM BAU IHRER PHOTOVOLTAIKANLAGE

Brauche ich eine Baugenehmigung, um eine Photovoltaikanlage auf meinem Dach zu errichten?

Für eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach benötigen Hausbesitzer in der Regel keine Baugenehmigung. Ausnahmen hiervon bilden denkmalgeschützte Gebäude. Auch wenn keine gesonderte Baugenehmigung für eine Photovoltaikanlage erforderlich ist, ist der Bauherr für die Einhaltung baurechtlicher Vorschriften verantwortlich. Dazu zählt beispielsweise der Standsicherheitsnachweis einer Anlage.

KANN ICH MEINE PHOTOVOLTAIKANLAGE FINANZIEREN?

Ja. Viele Hausbesitzer finanzieren ihre Photovoltaikanlage mit Fremdkapital.
Es besteht zudem die Möglichkeit, Förderprogramme der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) in Anspruch zu nehmen.

WIE VIEL PLATZ BRAUCHE ICH FÜR EINE PHOTOVOLTAIKANLAGE?

Dank modernen Module benötigt man für 1 kWp-Anlagenleistung ca. 5-6 Quadratmeter Dachfläche. Für eine PV-Anlage mit einer Leistung von fünf Kilowattpeak benötigt man beispielsweise eine Dachfläche von gerade mal 30 Quadratmetern. Eine 5-kWp-Anlage produziert unter optimalen Bedingungen jährlich rund 5.000 Kilowattstunden umweltfreundlichen Solarstrom.

LOHNT SICH EINE PHOTOVOLTAIKANLAGE NUR LANGFRISTIG?

Nein. Oftmals haben gerade ältere Hausbesitzer die Sorge, von der Investition in Photovoltaik nicht zu profitieren. Dabei amortisieren sich die Investitionskosten oftmals in den ersten zehn Betriebsjahren der Photovoltaikanlage. Die Lebensdauer einer mit hochwertigen Komponenten errichteten PV-Anlage ist deutlich länger (25 Jahre und mehr).

MIT WELCHEM EIGENVERBRAUCH KANN ICH RECHNEN?

Durchschnittlich verbrauchen Betreiber von Photovoltaik-Aufdachanlagen ca. 30% des produzierten Solarstroms selbst. Durch einen Batteriespeicher ist eine Steigerung des Eigenverbrauchsanteils auf bis zu 80% möglich.

Wie lang ist die Lebensdauer einer Photovoltaikanlage?

Qualitativ hochwertige Solarmodule haben eine Garantie von 25 Jahren. D.h. die Mindestlaufzeit einer PV-Anlage, die mit zertifizierten Komponenten professionell installiert wurde, beträgt 25 Jahre. In der Regel profitieren Betreiber sogar noch länger von ihrer Investition.

2. BAU & BETRIEB IHRER PHOTOVOLTAIKANLAGE

WAS MUSS ICH BEIM NETZANSCHLUSS BEACHTEN?

Da Hausbesitzer nicht 100% des Solarstroms vom eigenen Dach selbst verbrauchen können, muss die Photovoltaikanlage an das öffentliche Stromnetz angeschlossen werden. Für den Netzanschluss der PV-Anlage gibt es einig zu beachten:
1. Es ist eine positive Netzprüfung des zuständigen Netzbetreibers erforderlich. Unsere Solarprofis beauftragen die Netzprüfung für Ihre PV-Anlage frühzeitig – Sie müssen sich also um nichts kümmern. Auf Seiten des Netzbetreibers fallen hierfür in der Regel keine Kosten an.
2. Zählertausch: Je nachdem, wie groß Ihre Photovoltaikanlage ist und wie Sie den Eigenverbrauch gestalten möchten, ist zusätzlich ein Zähleraustausch erforderlich. Auch diesen beauftragen wir bei Pfalzsolar frühzeitig bei Ihrem zuständigen Netzbetreiber. Die Kosten für den Zählertausch/ Zählereinbau berechnet der Netzbetreiber Ihnen direkt.
3. Rundsteuerempfänger: Für Anlagen, die größer als 25 Kilowattpeak sind, besteht zudem die Pflicht, eine technische Vorrichtung, mit der der Netzbetreiber die Anlage bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann, einzubauen (Rundsteuerempfänger).

WIE HOCH SIND DIE JÄHRLICHEN BETRIEBSKOSTEN EINER PHOTOVOLTAIKANLAGE?

Die jährlichen Betriebskosten einer Photovoltaikanlage auf einem privaten Hausdach sind überschaubar. Anlagenbetreiber müssen in jedem Fall einen Versicherung (Elektronik-, Betreiberhaftpflicht- Ertragsausfallversicherung) abschließen – gerade im Falle einer Fremdfinanzierung wird dies auch von der Bank gefordert. Zusätzlich sollten Betreiber von Anlagen auf ihrem privaten Hausdach jedes Jahr kleine „Rückstellungen“ für Wartung, Instandsetzung etc. bilden. In Summe übersteigen die jährlichen Kosten 200 € üblicherweise nicht.

WIE LANGE DAUERT DIE INSTALLATION EINER PHOTOVOLTAIKANLAGE AUF EINEM PRIVATEN HAUSDACH?

Die Installation einer PV-Anlage auf einem privaten Hausdach dauert nicht lange – ganz im Gegenteil: In den meisten Fällen ist die Anlage innerhalb von einem Tag montiert.

Für die Fertigstellung der elektrischen Installation im Haus, die in der Regel ein paar Tage später stattfindet, empfehlen wir einen weiteren Tag einzuplanen.

3. EIGENVERBRAUCH: SOLARSTROM SPEICHERN

IST EIN BATTERIESPEICHER FÜR MICH SINNVOLL?

Batteriespeicher sind grundsätzlich für Photovoltaikanlagen-Betreiber sinnvoll, die ihre Stromkosten langfristig reduzieren und sich unabhängig von Strompreissteigerungen machen wollen. Natürlich können nicht nur neue PV-Anlagen mit einem Speicher ausgestattet werden – auch für bestehende Anlagen kann eine Nachrüstung sinnvoll sein.

Dabei ist die Auswahl eines qualitativ hochwertigen Herstellers mit hohen Sicherheitsstandards essentiell.

KANN ICH MICH MIT EINEM SPEICHER ZU 100% UNABHÄNGIG VON ANDEREN STROMQUELLEN MACHEN?

Eine völlige Unabhängigkeit von externen Stromquellen ist auf Basis des aktuellen Entwicklungstands von Stromspeichern nur schwer beziehungsweise nicht wirtschaftlich möglich. Damit eine vollständige Unabhängigkeit erreicht wird, müsste der Speicher Strom für mehrere Wochen bereitstellen können – z.B. wenn im Winter die Solarmodule länger mit Schnee bedeckt sind oder sich die Sonne kaum zeigt.
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