NEUE GROSSPROJEKTE: PFALZSOLAR ERRICHTET SOLARPARKS IN HASSLOCH UND MATZERATH

Ludwigshafen , 10.06.14
Ende Juni wird die Pfalzsolar GmbH, ein Tochterunternehmen der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, in Rheinland-Pfalz zwei neue Großprojekte im Sinne des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) in Betrieb nehmen. 
Die Solarparks in Haßloch bei Neustadt an der Weinstraße und Matzerath (Eifelkreis Bitburg Prüm) erzeugen künftig mit einer Gesamtleistung von 5,7 Megawatt mehr als fünfeinhalb Millionen Kilowattstunden Solarstrom. Beide Kraftwerke zählen zu den größten Neuinstallation in Rheinland-Pfalz. Nach rund acht Monaten intensiver Planungszeit beabsichtigt Pfalzsolar, den „Solarpark Haßloch“ in einer Rekordzeit von nur knapp zwei Wochen zu installieren. Errichtet wird die Anlage mit einer Kapazität von 3,3 Megawatt auf der ehemaligen Kreisbauschuttdeponie „An der Neustadter Straße“ in der Gemarkung Haßloch. Die Deponie befindet sich im Endstadium der Stilllegungsphase, Betreiber ist der Abfallwirtschafsbetrieb des Landkreises Bad Dürkheim. Im vergangenen Sommer hatte die Grundstückseigentümerin, die Gemeinde Haßloch, per Ausschreibung einen geeigneten Pächter für die Anlagenfläche gesucht. Hier konnte sich die Pfalzsolar GmbH erfolgreich gegen regionale und überregionale Mitbewerber durchsetzen. „Die Voraussetzungen für den Bau eines Projekts dieser Größenordnung sind auf der stillgelegten Deponie optimal“, erklärt Thomas Kercher, Geschäftsführer der Pfalzsolar. „Die Bodenbeschaffenheit ermöglicht es, die Unterkonstruktion zu rammen. Das ist ein großer Vorteil, bei Deponien jedoch oftmals nicht möglich.“ Zudem sei der Netzanschluss in unmittelbarer Nähe. Beide Faktoren begünstigen auch die Wirtschaftlichkeit des Projekts. „Nicht ohne Grund werden in Deutschland immer weniger Freiflächenprojekte umgesetzt“, erklärt Kercher. Die stetig sinkende Einspeisevergütung mache es zunehmend schwierig, große Photovoltaikanlagen wirtschaftlich zu bauen. „Hier ist unsere Erfahrung aus mehr als zehn Jahren Großanlagenbau ein echtes Plus“, so Kercher. „Unsere Projekte sind soweit optimiert, dass sie auch unter diesen herausfordernden Rahmenbedingungen gute Renditen erzielen – und zwar ohne, dass die Qualität darunter leidet.“
Erfahrung und Know-how sind für das 20-köpfige Pfalzsolar-Team gerade jetzt besonders wichtig: Parallel zur Großbaustelle im süd-pfälzischen Haßloch entsteht in der Eifel ein weiteres Solarkraftwerk: In Matzerath nördlich von Bitburg realisiert das Unternehmen in Kooperation mit dem Bürgerservice Trier (BÜS) einen Solarpark mit 2,4 Megawatt. Auch hier soll Ende Juni Betriebsbereitschaft im Sinne des EEG gemeldet werden. BÜS und Pfalzsolar haben seit 2010 gemeinsam sechs Großprojekte mit einer Gesamtleistung von mehr als 20 Megawatt umgesetzt. „Die Zusammenarbeit hat sich sehr bewährt. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch dieses Projekt gemeinsam schnellstmöglich ans Netz bringen“, sagt Kercher über die erneute Kooperation mit BÜS.